03a/2010

Hallo Frau Dr Mannherz, unser kleiner Dennis ist am Mittwoch auf die Welt gekommen.

Da wir in der Türkei entbunden haben, mussten wir ein paar Kompromisse eingehen. Wassergeburt gibt es hier z.B. nicht. Aber da wir in einem Privatkrankenhaus waren, wurde alles, was möglich war, so gemacht, wie wir das wollten.

Den Kurs haben wir in Istanbul gemacht und er hat uns tatsächlich zu einem sehr guten Team gemacht. Die CDs habe ich sehr oft angehört. Die Stimme ist viiiieeel angenehmer als die, auf der CD zum Buch. Ist das Ihre?

Vor allem, weil ich kein türkisch kann, war mein Verlobter mein einziger Ansprechpartner während der Geburt. Und er hat das extrem toll gemacht. Die Aerzte und Hebammen waren zunächst sehr erstaunt über uns. Sie haben noch nie eine Frau gesehen, die während der Wehen kein Gesicht verzieht und zwischen den Wehen sogar herum laufen und lachen kann.
Es hat traumhaft angefangen.
Was dann aber ein Problem wurde, war die Dauer. Es hat insgesamt 28 Stunden gedauert vom Blasenaufgang und den einsetzenden Wehen bis zur Geburt.
Nach ca 22 Stunden war ich körperlich und mental einfach völlig fertig. Ich bin immer wieder eingeschlafen und bin dann von einer Welle völlig überrascht aufgewacht. Ich konnte mich nicht mehr konzentrieren und so sind die Wellen gegen Ende zu richtigen Schmerzen geworden. Leider.
Wir haben trotzdem bis zum Schluss auf jede Betäubung verzichtet und der Kleine hat uns dafür unglaublich entschädigt. Als er rauskam hat er nur einmal kurz kräftig geschrien und hat uns dann nur noch ganz still angeschaut. Ich denke, Sie wissen, mit welchem unbeschreiblichen Gesichtsausdruck.

Der Kleine ist kerngesund, trinkt kräftig und schläft danach feste 3 bis 4 Stunden. Ein Traum.

Ich bin sehr froh, dass es HypnoBirthing gibt und bin unsagbar dankbar, dass wir das bereits bei unserer ersten Geburt schon anwenden konnten.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Verbreitung dieser wunderbaren Methode.

Herzlich Grüsse aus dem sonnigen Mersin

Johanna M.